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Köln: „Dicker Pitter“ verliert Klöppel

Klöppel der größten Glocke der Welt zerbrochen.

Köln (kathnews). Da vergeht selbst dem katholischen Rheinländer das Lachen: Ausgerechnet zum Hochfest der Erscheinung des Herrn blieb der „Dicke Pitter“, die größte freischwingende Glocke der Welt, stumm und konnte nicht wie gewohnt läuten. Die Glocke, die sich im Südturm der Kölner Domkirche befindet, verlor wohl gegen 9:30 Uhr ihren Klöppel. Gegenüber dem „Domradios“ teilte der Kölner Domdiakon Raimund Witte mit, dass der Klöppel der St. Petersglocke in zwei Teile gebrochen sei. Beim Einläuten am Vorabend habe es noch keine Anzeichen für einen Defekt an der Glocke bzw. für bevorstehende Probleme mit dem Klöppel gegeben, heißt es in einem Bericht des „Express“.

Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, da die Glockenkammer grundsätzlich geschlossen ist, wenn der „Dicke Pitter“ läutet. Eine Sicherheitsmaßnahme, die sich heute Morgen bewährt hat.  Der „Dicke Pitter“ wiegt insgesamt 24 Tonnen und wurde 1923 in einer Glockengießerei in Apolda gefertigt.

Foto: Kölner Dom (by Robert Breuer)

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Benjamin Greschner

06.01.2011, 19:57